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Lavendel im Steckbrief – alles Wissenswerte

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Lavendel im Steckbrief - alles Wissenswerte

Lavendel ist durch seine violetten Blüten und seinen unvergleichlichen Duft die perfekte Pflanze für jeden Hobbygärtner. Lavendel kann sowohl im Garten als auch auf dem Balkon einfach gepflanzt werden. Die Pflanze ist pflegeleicht und verträgt auch längere Trockenperioden. Lavendel ist außerdem vielseitig einsetzbar und wird seit Jahrhunderten in vielen Bereichen des täglichen Lebens genutzt. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen diesen Alleskönner einmal genauer vor.

Ein kurzer Steckbrief des Lavendel

Ein kurzer Steckbrief des Lavendel


Lavendel ist eine Pflanzengattung, aus der sich bis zu dreißig Unterarten abspalten. All diese stammen vor allem aus den Küstenregionen des Mittelmeeres, einige von ihnen sogar aus West- und Südasien. Schon in der Antike wurde Lavendel angebaut und verwendet. Bis heute ist er ein wichtiger Bestandteil in der Küche, der Medizin und der Kosmetik.

Lavendel gibt jedem Garten ein mediterranes Gefühl. Je nach Art zählt der Lavendel zu den Sträuchern oder Halbsträuchern. Egal um welche Art es sich handelt, auffällig sind die lila Blüten und der Geruch. In unseren heimischen Breitengraden wird meist der sogenannte Echte Lavendel kultiviert. Dieser gehört zur Gattung der Lippenblütler. Seine Blüten entfaltet Lavendel von Juni bis August. Durch ihr Aussehen und ihren Geruch zieht die Pflanze viele Insekten an.

Anbau und Pflege

Anbau und Pflege
Lavendel kann in großen wie in kleinen Mengen angepflanzt werden. Wie bereits erwähnt, mag der Lavendel eine sonnige, trockene und sandige Umgebung. Zudem bevorzugt die Pflanze kalkhaltige Böden. Die Erde sollte durchlässig und nicht zu feucht sein, vor allem im Winter. Das stört das Wachstum und die Beständigkeit des Lavendel. Trotz seiner Herkunft aus wärmeren Regionen ist unser heimischer Lavendel relativ winterfest und kann mehrere Jahre überleben.

Lavendel sollte mindestens zweimal pro Jahr zurückgeschnitten werden, einmal im Frühjahr und einmal später im Sommer. Die Pflanze sollte dabei kompakt gehalten werden, damit sie nicht beginnt zu wuchern. Die Halme sollten um nicht mehr als zwei Drittel ihrer Länge zurückgeschnitten werden. Vermeiden Sie es ins alte Holz zu schneiden. Durch seine Robustheit bei heißem Wetter ist der Lavendel sehr pflegeleicht. Er sollte jedoch regelmäßig und abhängig von seiner Größe gegossen werden. Lavendel braucht keinen speziellen Dünger. Als benachbarte Pflanzen im Beet eignen sich andere mediterrane Kräuter wie Thymian oder Salbei. Viele Gärtner pflanzen Lavendel auch gerne neben Rosen.

Die Vielseitigkeit von Lavendel

Der Lavendel sieht nicht nur schön aus, sondern kommt auch in verschiedenen Bereichen zum Einsatz. Junge Blätter oder getrockneter Lavendel können zum Beispiel beim Kochen verwendet werden. Der Lavendel hat ein ähnliches Aroma wie Rosmarin. Er wird vor allem in herzhaften Saucen oder Süßspeisen verwendet.

Der Bereich der Medizin profitiert ebenfalls von den Inhaltsstoffen des Lavendel. Diese Produkte haben oft eine beruhigende Wirkung und helfen bei Angststörungen, Migräne oder Erschöpfung. Lavendel wird auch gern als Badezusatz oder in Kosmetikprodukten und Parfüms eingesetzt. Einige dieser Anwendungsbereiche kann man sich selbst zunutze machen. Wenn Sie Lavendel selbst anbauen und verwenden, ernten Sie ihn am besten Frühmorgens. So behält er seinen Duft und sein Aroma.

Expertentipp

Lavendel eignet sich auch perfekt für kleinere Töpfe. In ihnen kann er auf dem Balkon gezüchtet werden. Die Erde sollte weiterhin trocken und sandig gehalten werden. Der verwendete Topf sollte Löcher haben, sodass das Wasser abfließen kann und keine Staunässe entsteht. Vor allem in Terrakotta-Töpfen sieht der violette Lavendel wunderschön aus.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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