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Stauden & Ziergräser

Wann Lavendel pflanzen? – der beste Zeitpunkt

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Wann Lavendel pflanzen - Der beste Zeitpunkt

Lavendel – eine vielseitige Pflanze

Neben einem wunderschönen Anblick und einem mediterranen Gefühl verströmt der Lavendel einen angenehmen Duft. Er wird nicht zur als Zierpflanze eingesetzt, sondern dient auch als Heilpflanze und zur Herstellung von Lavendelöl. Lavendel ist vorwiegend an warmen trockenen Hängen in Griechenland, Dalmatien und der Toskana zu finden. Charakteristisch ist Lavendel für die Haute Provence und ganz Südfrankreich.

Lavendel – im Garten, auf Balkonen und Terrassen

Lavendel - im Garten, auf Balkonen und Terrassen
Die aus den Küstenregionen des Mittelmeerraums stammende Pflanze ist mittlerweile auch in vielen Teilen Deutschlands und in zahlreichen Gärten zu finden. Hier eignen sich besonders winterharte Sorten. Lavendel bringt ein mediterranes Flair in jeden Garten und ist ein herrlicher Blickfang zwischen anderen Pflanzen. Es gibt unterschiedliche Lavendelsorten, selbst Lavendelbäumchen werden angeboten. Die Pflanzen zählen zu den Halbsträuchern. Dies bedeutet, dass sie mit zunehmendem Alter von unten heraus verholzen. So lassen sich die Bäumchen ziehen. Für den Lavendel bieten sich Beete oder Pflanzgefäße auf Balkonen oder Terrassen an. Lavendel in Pflanzgefäßen bringen mediterranes Flair auf Balkone und Terrassen. Allerdings ist hier ein Winterschutz erforderlich. Auch wer keinen Garten hat, muss so nicht auf Lavendel verzichten.

Lavendel pflanzen – wann ist der beste Zeitpunkt und was ist wichtig?

Lavendel pflanzen - wann ist der beste Zeitpunkt und was ist wichtig
Lavendel wird am besten nach den Eisheiligen, also ab Mitte Mai gepflanzt. Er fühlt sich an einem sonnigen, geschützten und warmen Standort wohl. Die Erde sollte nährstoffarm und durchlässig sein. Wird der Lavendel in einem Topf gepflanzt, ist eine Drainageschicht erforderlich. Nach dem Pflanzen sollte der Lavendel gut angegossen und anschließend gleichmäßig feucht gehalten werden. In milden Regionen in Deutschland gedeiht der Lavendel ohne besonderen Winterschutz. Unter den optimalen Bedingungen kann der Lavendel im Sommer über mehrere Monate hinweg blühen. Organische Dünger eignen sich für Lavendel hervorragend. Falls der Boden zu kalkarm ist, kann mit einem Gartenkalk nachgeholfen werden.

Die Vermehrung von Lavendel

Die Vermehrung von Lavendel
Lavendel lässt sich mittels Samen, Absenkern oder Stecklingen vermehren. Die Vermehrung durch Stecklinge gelingt am einfachsten und sollte vom Frühjahr bis zum Spätsommer erfolgen. Eine unverzweigte Triebspitze wird ohne Blüten in einen Topf gesteckt. Das untere Drittel der Stecklinge sollte vorsichtig von den Blättern befreit werden. Nach dem Anpflanzen in einem Gemisch aus Ansaaterde und Sand müssen die Stecklinge feucht gehalten werden. Nachdem sich Triebwurzeln ausgebildet haben, können die kleinen Pflanzen vereinzelt werden. Die Überwinterung sollte im ersten Jahr frostfrei erfolgen. Lavendelsamen sind Lichtkeimer, das bedeutet, dass der Samen nicht mit Erde bedeckt werden darf. Den Samen nur leicht andrücken und nach ungefähr zwei Wochen zeigen sich die ersten Keimlinge.

Expertentipp

Lavendel erfordern ein wenig Pflege, damit sie buschig bleiben und mit einer traumhaften Blütenpracht faszinieren. So sollte der Lavendel im Frühjahr vor dem nächsten Austrieb geschnitten werden. Die Blütentriebe aus dem letzten Jahr werden kurz zurückgeschnitten. So bleibt die Pflanze kompakt und bildet zahlreiche neue Blütentriebe.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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