Duftende Blumen, eine immergrüne Natur, ein behaglicher Ort, um entspannt
eine Tasse Kaffee oder Tee zu trinken - es fehlt nur noch das Gezwitscher
tropischer Vögel: Für all diese angenehmen Eindrücke steht der Wintergarten im
eigenen Heim und all dies sind Gründe, warum sich Wintergärten wachsender
Beliebtheit erfreuen. Denn dort ist immer Sommer, auch im tiefsten Winter, sie
sind ein Quell der Ruhe und der Freude und das persönliche grüne Paradies kann
zudem ganz nach individuellen Vorlieben gestaltet werden. Neuere Entwicklungen
machen es außerdem möglich, dass das individuelle Pflanzenparadies auch
gebraucht erstanden werden kann - zu günstigeren Preisen, versteht sich. Denn
auch gute Wintergärten sind durchaus erschwinglich.
Der Trend zu gebrauchten Wintergärten
Selbstverständlich ist ein gebrauchter Wintergarten wesentlich günstiger als ein
neuer. Für all diejenigen, die für ihre Wohlfühloase nicht allzu viel Geld
ausgeben wollen oder können, gibt es gute Nachrichten: Wintergärten sind
mittlerweile überwiegend als Bausätze erhältlich und daher häufig auch gebraucht
zu kaufen. Dabei gibt es allerdings einiges zu beachten. Die Einhaltung der
folgenden Checkliste schützt vor einem bösen Erwachen nach dem Kauf und sollte
daher sorgfältig durchgegangen werden.
Gebrauchte Wintergärten - die Checkliste
Beim Kauf eines gebrauchten Wintergartens ist zunächst unbedingt darauf zu
achten, dass Qualitätsware erstanden wird. Denn diese zeigt auch nach vielen
Jahren kaum Gebrauchserscheinungen auf, garantiert eine lange Freude an der
grünen Insel und ist allemal ihr Geld wert.
Ferner sollte darauf bestanden werden, dass Baupläne mitgeliefert werden. Da es
insbesondere bei privaten Verkäufern außerdem fraglich ist, ob nach dem Kauf
noch Reklamationen angebracht werden können, ist es wichtig, den Wintergarten im
Vorfeld sehr sorgfältig anzuschauen und mögliche Schwachstellen aufzuspüren.
Dies ist günstiger, als langwierige Prozesse mit ungewissem Ausgang zu führen.
An Ort und Stelle kann dann mit dem Verkäufer über Preisnachlässe oder
Ausbesserungen verhandelt werden. Am besten der Wintergarten wird nicht alleine
begutachtet, denn vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei.
Wenn möglich, sollte der Käufer beim Abbau auch dabei sein. Auf diese Weise
können die Funktionsweise des Wintergartens verinnerlicht und auch bislang
verborgene Schäden aufgedeckt werden. Sind die Verbindungsstellen dicht? Die
Leisten komplett?
Preislich gesehen gibt es bei Verhandlungen eine grobe Richtlinie: Ein
gebrauchter Wintergarten in gutem Zustand sollte üblicherweise nicht mehr als
die Hälfte eines neuen kosten. Eventuell lohnt es sich aber, weitere
Preisnachlässe zu fordern, falls das Kaufobjekt beispielsweise entscheidende
Mängel aufweist. Es versteht sich zudem von selbst, dass sämtliche
Vereinbarungen schriftlich in Form eines Vertrags festgehalten werden sollten.
Wenn alles stimmt, dann kann der neue gebrauchte Wintergarten genossen werden
und der immergrüne Sommer einziehen!