Ein eigenes Gewächshaus ist der Traum jedes Hobbygärtners. Lassen sich doch im Gewächshaus Blumen- und Gemüsesämlinge heranziehen, empfindliche Pflanzen wie Tomaten oder Paprika ziehen oder im Winter Geranien und andere Kübelpflanzen unterbringen. Ein Mini-Gewächshaus passt in jeden Garten.
Mini-Gewächshäuser gibt es bereits in sehr einfachen Ausführungen. Das Metallgestänge kann ohne zusätzliches Werkzeug von einer Person zusammengesteckt und mit einer UV-beständigen Folie überzogen werden. Sie hat zum Öffnen zwei Reißverschlüsse. Dieses Mini-Gewächshaus gibt es mit drei oder vier Einlegeböden. Es ist 70 Zentimeter breit, 50 Zentimeter tief und 126 beziehungsweise 160 Zentimeter hoch. Der Preis liegt bei 40 beziehungsweise 60 Euro.
Dieses Gewächshaus lässt sich nach Gebrauch leicht wieder abbauen. Bei der Stellplatzwahl ist darauf zu achten, dass es auf ebenem Boden steht, der Standort windgeschützt ist und es nicht durch sich bewegende oder herabfallende Zweige beschädigt werden kann.
Ein weiteres einfaches Minigewächshaus hat eine Höhe von 55 Zentimetern, eine Tiefe von 59 und eine Länge von 130 Zentimetern. Das Eisenrohr-Kunststoffgestell ist einfach zusammenzustecken und wird anschließend mit fester Folie umhüllt. Die Lüftungsöffnungen sind mit einem Netzgewebe bedeckt. An beiden Seiten befinden sich Reißverschlüsse zum Öffnen.
Ein etwas solideres Gewächshaus kostet circa 140 Euro
Auf ein Aluminiumrahmen werden vier Millimeter starke Hohlkammerplatten aus Polypropylen montiert. Der schräge Deckel ist zur Belüftung aufklappbar. Die Maße dieses Gewächshauses betragen in der Höhe 95/102 Zentimeter, in der Breite 77 und in der Tiefe 39 Zentimeter.
Ein Gewächshaus mit Eichenholzrahmen ist für circa 250 Euro zu kaufen
Die Maße betragen 110 mal 76 mal 47 Zentimeter (H/B/T). Die drei Regalböden sind in der Höhe verstellbar und zum Herausnehmen. Die Abdeckung besteht aus UV-fester Polycarbonat-Doppelverglasung. Die Dachluke ist höhenverstellbar.
Mini-Gewächshäuser sind ideal, um Gemüse- oder Blumensämlinge anzuziehen. Sämlinge brauchen eine Temperatur von 22 bis 24 °Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 60 bis 80 Prozent. Beide Parameter lassen sich in einem Gewächshaus leicht aufrechterhalten. Allein durch die Sonneneinstrahlung erzielt man im Frühjahr die optimale Temperatur.
Auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit muss auch nur selten gegossen werden. Aber Vorsicht! Warmes, feuchtes Klima ist ideal für Schimmelpilze. Deshalb muss täglich gelüftet werden. Zu sehr auskühlen sollte das Gewächshaus jedoch nicht.
Sind die Pflänzchen etwas gewachsen, dient das regelmäßige Lüften auch der Abhärtung der Pflanzen, die ja später ins Freiland gesetzt werden. Wenn die Jungpflanzen ins Gartenbeet gepflanzt sind, kann das Gewächshaus Tomatenpflanzen aufnehmen, die empfindlich gegen zu viel Regenwasser sind. Aber auch Tomatenpflanzen brauchen regelmäßig Frischluft.