Basilikum ist vor allem aus der mediterranen Küche kaum mehr
wegzudenken und sein frischer, einzigartiger Geschmack ist auch
hierzulande sehr beliebt. Die Begeisterung für Basilikum geht
so weit, dass diese Gewürzpflanze auch auf vielen heimischen
Fensterbänken und in den hiesigen Gärten zu finden
ist.
Basilikum ist eine recht empfindliche Pflanze, die sowohl bei zu wenig,
als auch bei zu viel Wasser, Licht oder Wärme negativ
reagiert. Oftmals gehen die Basilikumpflanzen ein – oft auf
Grund unsachgemäßer Pflege. Doch wie wird der
Basilikum, der aus den Tropen stammt, richtig gepflegt?
Zunächst muss zwischen Basilikumpflanzen im Topf, welcher
beispielsweise auf der Küchenfensterbank steht, und im Freien
angepflanzten unterschieden werden.
Basilikum im Topf
In vielen Küchen findet sich ein Kräutertopf mit
Basilikum auf der Fensterbank, sodass dieser direkt beim Kochen
verwendet werden kann und immer etwas von dem beliebten Gewürz
auf Vorrat da ist. Doch oft treten bereits wenige Tage nach dem Kauf
des Basilikums erste Anzeichen dafür auf, dass die
Gewürzpflanze einzugehen droht. Um möglichst lange
Freude am Basilikum zu haben, ist darauf zu achten, dass dieser zwar
täglich, aber dafür nur mäßig zu
gießen ist.
Als Richtwert gilt hierbei etwa ein kleines Wasserglas voll
für einen handelsüblichen Topf, wie man ihn in jedem
Supermarkt oder Gartencenter kaufen kann. Zudem empfiehlt es sich, die
Pflanze in eine Schale zu stellen und das Wasser hier hinein zu geben.
Oftmals fängt die Erde des Basilikums an zu schimmeln, wenn
man diese direkt von oben gießt. Auch werden so die
Blätter nicht nass, sodass das Risiko einer
Blattfäule minimiert wird.
Es ist jedoch darauf zu achten, dass die Pflanze nicht lange im Wasser
steht, denn das würde eine Wurzelfäule
begünstigen. Außerdem sollte die Basilikumpflanze
direkt nach dem Erwerb umgetopft werden, denn der beim Kauf erworbene
Topf ist meist zu klein und die darin enthaltene Erde oft minderwertig.
Basilikum braucht jedoch einen nährstoffreichen Boden, sodass
das Umtopfen unerlässlich ist.
Basilikum verträgt ferner keine kalten Temperaturen oder
Zugluft. So reagieren die Pflanzen äußerst
empfindlich, wenn sie beispielsweise im Frühling an einem
geöffneten Fenster stehen und die Außentemperatur
deutlich unter der Wohlfühltemperatur des Basilikums, die
zwischen 18 und 25 Grad beträgt, liegt.
Basilikum im Freien
Bei Basilikum, der draußen im Garten angepflanzt wird, ist
darauf zu achten, dass der Standort so gewählt sein muss, dass
die Pflanze auf der einen Seite genügend Sonnenlicht bekommt,
auf der anderen Seite jedoch nicht der Mittagssonne ausgesetzt ist.
Zudem sollte der Standort regen- und windgeschützt sein. Bei
zu wenig Niederschlag ist die Basilikumpflanze
regelmäßig zu gießen.
Generell gilt bei Basilikum, wer lange etwas von seiner Pflanze haben
möchte, dass die Triebspitzen bei Ernte der Blätter
zurück zu schneiden sind. So wird die Gewürzpflanze
an der Bildung von Blüten gehindert und zu erneutem Wachstum
angeregt.