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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Bonsai schneiden

Bonsai schneiden





Bonsai ist eine fernöstliche Art der Gartenkunst. Das Wort Bonsai beinhaltet zwei Wörter: Pflanze und Schale. Der Ursprung des Bonsais liegt in China. Vor 800- 850 Jahren brachten Mönche aus China den Bonsai nach Japan. Bonsai galt als lebende Kunst, die nicht vollendet werden kann. Und so entstand nach chinesischen Ansichten, dass der Bonsai die Kunst ist, zwischen Naturelementen, die belebte Natur und den Menschen Gleichgewicht und Harmonie herzustellen.

Das bedeutet, dass die belebte Natur durch den Baum dargestellt wird, der Mensch in Form einer Pflanzschale und die Naturelemente durch feinen Kies und Wasser. Sind diese Elemente im Einklang, kann von einem gelungen Bonsai gesprochen werden. Möglichst alt und groß solle er in der Pflanzschale erscheinen, doch nur ein kleiner Baum in der Schale bleiben.

Für den Garten sind einheimische Bäume als Bonsai viel einfacher zu gestalten als der Bonsai in der Pflanzschale. Doch ob die Pflanzschale oder der Garten, es ist viel Geduld und Fingerspitzengefühl für die Gestaltung erforderlich. Ebenso ein gewisses Maß an Fachkundigkeit gehört dazu, denn ist der Baum erst einmal zurück geschnitten, kann es nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Für das Schneiden des Bonsais sollte der Bonsailiebhaber überlegen, welche Form der Baum erhalten soll, denn er kann in verschiedenen Formen geschnitten werden. Es gibt Varianten, wie die aufrechte Form, die frei aufrechte Form, die Kaskadenform, die lehnende Form oder die Besenform. Doch in welcher Form der Bonsai geschnitten werden soll, es müssen einige Dinge beachtet werden. Für das Schneiden benötigt der Pflanzenbesitzer eine kleine Schere, zum Schneiden der Zweige, eine lange, kräftige Schere zum Ausputzen der Krone und Schneiden von Ästen, eine Konkavzange für das Schneiden von Ästen am Stamm.

Durch den konkaven Schnitt können die Wunden gut vernarben und verheilen. Es verhärtet sehr gut und nach einiger Zeit ist die Wunde kaum noch zu erkennen. Auch gibt es Spezialwerkzeug (Bonsaischeren) im Handel zu kaufen. Wichtig ist, dass die zu beschneidenden Äste nicht zerquetscht werden. Empfehlenswert sind ebenso Drahtscheren, denn wenn Draht angebracht ist, muss er wieder beim Schnitt entfernt werden.

Das Zurückschneiden erfolgt im Mai oder Juni, der Rückschnitt darf nur alle zwei Jahre durchgeführt werden. Unabhängig in welcher Form der Bonsai geschnitten werden soll, muss beachtet werden, dass die oberen Äste nicht dicker sind als die unteren. Der Hauptstamm muss nach oben hin dünner werden. Die Äste werden so geschnitten, dass die Astreihen aussehen wie Etagen. Die Zweige sollten nicht länger als 15 cm sein, denn sonst werden sie zu dick, optimal ist es sie auf 1 bis zu 3 Knospen Zurückzuschneiden. Es hängt von der gewünschten Wachstumsrichtung ab, wie weit der Bonsai zurück geschnitten werden soll. Es gibt einmal den Grundschnitt, dass ist das Herausschneiden hinauswachsender Triebe aus der Form die gestaltet wurde.

Das Entrinden von Ast und Stammpartien

Den Blattschnitt, er wird besonders bei Starkwüchsigkeit des Baumes angewandt. So wird ein künstlicher Herbst vorgetäuscht und die Wachstumsbalance ausgeglichen. Die neu sprießenden, kleinen Triebe fördern die Feinverzweigung. Hat sich der Blumenfreund noch nicht für das „Wie schneide ich meinen Bonsai“ entschieden, ist ein Fachbuch zu empfehlen. In dem Buch werden Stile und Techniken präsentiert und beschrieben.




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