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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Clerodendrum ugandense

Clerodendrum ugandense





Clerodendrum ugandense - Losbaum: Dem Kenner ist dieser botanische Name ein Begriff, doch der Liebhaber des zu den afrikanischen Eisenkrautgewächsen zählenden Strauches kennt ihn eher als Schmetterlingsstrauch, denn hier gilt: Nomen est Omen. Vom Frühjahr bis in den Herbst hinein besticht er durch seine zarten Blüten, die wie unzählige blaue Schmetterlinge über der hellgrün belaubten Krone zu schweben scheinen.

Standort

Ursprünglich aus Ostafrika stammend, ist Clerodendrum ugandense nur bedingt winterhart. Am besten gedeiht er in frostfreiem Klima. In Gegenden mit sehr mildem Klima ist der Wurzelballen bis zu einem gewissen Grad frosthart. Die oberirdischen Pflanzenteile frieren zwar ab, im Frühjahr erfolgt dann aber ein Neuaustrieb. Ansonsten wird er entweder ganzjährig in einem beheizbaren Wintergarten kultiviert, oder er kann ab Mai für die frostfreie Zeit ins Freie auf Balkon oder Terrasse gebracht werden. Sonne ist einer reichen Blütenpracht förderlich. Ein warmer, luftiger Standort in sonniger bis halbschattiger Lage wäre ideal. Der Wurzelraum sollte auf alle Fälle beschattet sein, da sonst die Wurzeln überhitzen und Blätter und Zweige nicht mehr ausreichend versorgt werden können.

Überwintert wird der Strauch in einem möglichst hellen Raum bei Temperaturen um die 10°C. Auch wenn der Strauch immergrün ist, verliert er durch natürlichen Laubfall einen Teil seiner Blätter. Der Neuaustrieb erfolgt dann ab April/Mai.

Pflege

Vom Frühling bis zum Herbst muss der Strauch wegen seines hohen Nährstoffbedarfs, bedingt durch starkes Wachstum und reiche Blüte, jede Woche einmal mit Volldünger gedüngt werden. Der Wasserbedarf ist insbesondere während der Wachstumszeit hoch, da durch die großen Blätter viel Wasser verdunstet. Gleichmäßige Bodenfeuchte ist wichtig, auch während der Winterruhe.

Allerdings ist dem während dieser Zeit geringeren Bedarf an Nährstoffen und Wasser - unter anderem bedingt durch den winterlichen Laubverlust - Rechnung zu tragen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden - auch im Sommer!
Für einen kompakten Wuchs und dauerhaft buschiges Wachstum sollte regelmäßig am Ende der Winterruhe ein kräftiger Schnitt erfolgen. Durch regelmäßiges Entspitzen der Triebe (alle vier bis sechs Wochen während des Sommers) und Entfernen abgeblühter Pflanzenteile verzweigen die Triebe deutlich besser und setzen wesentlich mehr Blüten an.

Wegen des kräftigen Wurzelwachstums ist es erforderlich, regelmäßig - in der Regel jährlich - umzutopfen. Dabei sollte der neue Topf zwar großzügig, aber nicht übertrieben groß gewählt werden. Der Wurzelballen soll kompakt bleiben, sich aber trotzdem im vorgegebenen Rahmen entfalten können.

Vermehrung

Die Vermehrung erfolgt über Stecklinge. Abgeschnittene Triebe werden in Wasser gestellt und, sobald sie ausreichend bewurzelt sind, eingepflanzt. Die Stecklinge können aber auch direkt in die Erde gesteckt werden, wo sie dann Wurzeln bilden. Eine weitere Möglichkeit wäre noch die Vermehrung über Absenker. Ein oder mehrere Triebe werden herabgebogen und mit Erdkontakt fixiert. Sobald sich an der Triebspitze Wurzeln und eine eigenständige kleine Pflanze gebildet hat, kann diese von der Mutterpflanze getrennt und als eigenständige Pflanze weiterkultiviert werden.


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