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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Forellenbegonie Pflege

Forellenbegonie Pflege





Begonien wurden im 17. Jahrhundert entdeckt. Die mehr als 1000 Arten sind vorwiegend in den Tropen und Subtropen Asiens, Afrikas und Amerikas zu finden. Zu finden sind sie in warmen und feuchten Gebieten der Tropen genauso, wie in den Anden wo niedrigere Temperaturen und trockenere Luft herrschen. Daraus lässt sich auch viel über die Pflege bei uns als Zimmerpflanze ableiten.

Die Forellenbegonie ist eine Strauchbegonie und blüht korallenrot. Sie kann bis zu 2 m hoch werden. Die Blätter sind lanzettlich, einfarbig grün. Die Blüte ist das ganze Jahr über möglich. Sie sind groß, rot und haben die Form von hängenden Trugdolden.

Standort

Die Begonie sollte hell und luftig stehen, jedoch keine direkte Sonneneinstrahlung haben. Steht die Begonie zu dunkel, wird sie schnell unansehnlich und mehltauanfällig.

Pflege

Die Forellenbegonie wird mehr als Zimmerpflanze gehalten. Sie sind sehr pflegeleicht. Dennoch muss einiges beachtet werden. Ihr heller Standort sollte im Sommer nicht wärmer als 20°C betragen. Getrost kann die Forellenbegonie den Sommer über an einem windgeschützten Platz ins Freie stellen. Im Winter steht sie gerne im Gewächshaus, Wintergarten, oder an einem hellen luftigen Platz im Haus. Die Temperatur am gewählten Standort sollte im Winter zwischen 12°C und 15°C liegen.

Da die Forellenbegonie das ganze Jahr über blühen kann, sollte sie nach der Blüte im Winter etwas trockener und bei niedrigeren Temperaturen gehalten werden, um ihr eine Ruhezeit zu geben.

Ist die Begonie zu hoch, oder kahl geworden, wird sie vorzeitig vor dem Austrieb im Frühjahr beim Umtopfen zurückgeschnitten, damit sie von der Basis her wieder kräftige Triebe bilden kann. Zwei bis drei Jahre alte Triebe können zurückgeschnitten werden.

Wasser

Während der Wuchsperiode ist regelmäßig mit lauwarmem Wasser zu gießen. Der Topfballen darf keinesfalls austrocknen. Deshalb sind Gefäße aus Plastik, die das Austrocknen des Ballens gegenüber dem Tontopf stärker reduzieren, zu empfehlen. Wird die Forellenbegonie zu feucht gehalten, tritt leicht Wurzelfäule auf. Es ist für mäßig hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen, da bei zu trockener Luft die männlichen Blüten frühzeitig abfallen. Die Blätter und Blüten sollten aber nicht besprüht werden, da dadurch leichter Mehltau oder Grauschimmel-Befall auftritt.

Während der Ruheperiode im Winter, falls die Forellenbegonie nicht gerade blüht, weniger gießen.

Düngung

Während der Wuchs- und Blütezeit wird die Forellenbegonie alle 2 Wochen mit einem Flüssigdünner gegossen.

Umtopfen

Umgetopft wird meist jährlich im April. Die Gefäße sollten für die größere Pflanze möglichst breiter als tief sein und gut dräniert werden. Die Erde sollte ein humusreiches, nahrhaftes Gemisch sein aus Lauberde, Torf und Sand, Blumenerde oder Torfkultursubstrat. Da die Jungpflanzen gegen die, der Erde beigemischte Düngersalze, empfindlich sind, sollte ihrem Substrat kein Dünger zugesetzt werden.

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