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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Gewächshaus bepflanzen

Gewächshaus bepflanzen





Je näher der Frühling kommt, umso mehr kribbelt es jedem Gartenlieber in den Fingern, um endlich mit der Aussaat bzw. den Pflanzungen beginnen zu können. So kann sich jeder glücklich schätzen, der ein Gewächshaus zur Verfügung hat und etwas eher loslegen kann.

Welche Überlegungen müssen vor der Einbringung von Pflanzen angestellt werden?

Von Bedeutung ist, ob es sich um ein beheizbares oder ein kaltes Gewächshaus handelt.

Die Frühjahrssonne lässt selbst in einem unbeheizten Gewächshaus die Temperatur rasch auf 20 Grad und mehr steigen, da der Boden aber nachts sehr stark abkühlt und oft genug noch von Frösten heimgesucht wird, ist von der tagsüber entstandenen Wärme nicht lange etwas zu spüren. In einem beheizbaren Gewächshaus kann dieser so entstehende Temperaturunterschied gut ausgeglichen werden. Da Saatgut und Jungpflanzen zum Keimen bzw. Anwachsen und weiteren Gedeihen entsprechende Wärme benötigen, ist es ratsam, die Bodentemperatur mittels eines Thermometers über eine gewissen Zeit zur überprüfen und sich so von den ausreichenden Bedingungen zu überzeugen.

Bodenvorbereitung

Wie im Freiland, ist auch im Gewächshaus vor Aussaat und Pflanzung der Boden vorzubereiten. Hierzu gehört das Entfernen von evtl. überwinterten Unkräutern, das Lockern des Bodens und danach das Aufbringen guter Komposterde, die leicht eingearbeitet wird. Bei Bedarf ist der Boden ausreichend zu befeuchten.

Erlaubt es die Größe des Gewächshauses, sind zum besseren Arbeiten und Begehen Beete bzw. kleine Wege anzulegen.

Auswahl der Bepflanzung

Allgemein versieht jeder Gärtner oder Hobbygärtner sein Gewächshaus mit einer bestimmten Auswahl an Gemüsesorten, die zwar zu den ersten des Gartenjahres zählen, deren Ernte aber dennoch vorgezogen werden soll, wie z. B. Radieschen oder frühe Salatsorten. Auch soll vielleicht die Wartezeit auf die ersten Tomaten oder Paprika verkürzt werden und typisch für den Gewächshausanbau ist natürlich die Salatgurke. Bis auf Wintergemüsearten, sind alle anderen für den Anbau im "warmen Zimmer" geeignet.

Beachtet werden müssen allerdings die jeweiligen Bedürfnisse der Pflanzen. So lieben beispielsweise Tomaten zwar Wärme und Feuchtigkeit an den Wurzeln, möchten aber im direkten Pflanzenbereich nicht nass werden. Gurken dagegen mögen Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Paprika kann sich mit beiden Varianten gut arrangieren, wenn er nur keine kalte Dusche bekommt. Werden im Gewächshaus Bepflanzungen kombiniert, die sich in ihren Bedürfnissen stark unterscheiden, könnte das Auftreten von Krankheiten und Schädlingsbefall vorprogrammiert sein.

Bepflanzung

Wer nur über ein relativ kleines Gewächshaus verfügt, möchte dieses selbstverständlich so optimal, wie möglich, ausnutzen und lässt sich aus diesem Grund manchmal dazu hinreißen, die Pflanzabstände recht gering zu halten, was sich in den meisten Fällen aber als Fehler erweist, denn jede Pflanze benötigt ausreichenden Platz und Luft, um sich gut entwickeln zu können. Hier zählt das alte Sprichwort "weniger ist mehr"! Also lieber auf eine oder zwei Pflanzen verzichten, dafür aber mehr ernten.

Wogegen im Freiland der Wind für ein rasches Trocknen regennasser Blätter sorgt und sich auch keine Wärme stauen kann, muss im Gewächshaus der Gärtner der ausreichenden Lüftung besondere Aufmerksamkeit schenken. Ist die Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus über längere Zeit zu hoch, begünstigt dieser Umstand z. B. das Entstehen und rasche Verbreiten von falschem oder echtem Mehltau. In der sommerlichen Mittagszeit können im Gewächshaus Temperaturen von über 40 Grad erreicht werden, was für jeden Bewohner, der sich nicht im Boden verkriechen kann, den Tod bedeutet und die Pflanzen auch mit noch so vielen Wassergaben nicht mehr zu retten sind. Zu erwartende Außentemperaturen sind also zu beachten und rechtzeitig Möglichkeiten für einen ausreichenden Luftaustausch zu schaffen.

Pflege der Pflanzen

Auch im Gewächshaus ist stets für einen gut durchlüfteten Boden zu sorgen und regelmäßig zur Hacke zu greifen. Es ist ratsam, Gießwasser im Gewächshaus bereit zu halten, da es auf diese Weise entsprechend der Innentemperatur erwärmt ist, was den Pflanzen besser bekommt, als kaltes Wasser, das eben der Leitung entnommen wurde. Räumliche Begrenzung und eingeschränkte Lüftung sorgen dafür, dass sich evtl. auftretende Krankheiten und Schädlinge sehr gut von einer Pflanze zur anderen ausbreiten können, so dass eine regelmäßige Kontrolle vorteilhaft ist, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Im Grunde ist ein Gewächshaus ein "Garten im Garten", in dem lediglich andere Bedingungen herrschen. Jede frühere Ernte aber entschädigt für die kleinen zusätzlichen Mühen.


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