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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Montbretien (Crocosmia) Pflege

Montbretien (Crocosmia) Pflege





Die Montbretie (Crocosima) wird schon seit Generationen als robuste und ansehnliche Zierpflanze im Garten kultiviert. Ihre lange Blühzeit und die recht einfache An- und Weiterzucht hat sie zu einer beliebten Pflanze gemacht, die durch ihre orange- bis feuerroten, lang haltenden Blüten besticht. Die wilden Stammformen der Montbretie gedeihen in Südafrika in einem milden, trockenen Klima. Sie wird zunehmend auch als Schnittpflanze genutzt, da die Montbretien länger blühen und auch geschnitten robuster sind, als die ähnlich aussehenden Gladiolen.

In der Pflege ist dieses Gewächs recht anspruchslos. Es wird in Form von Blumenzwiebeln gekauft und kann Ende April gepflanzt werden. Wie die meisten Zierpflanzen, die sich von tropischen Vorfahren ableiten, schätzen die Monbretien einen warmen Standort und haben auch nichts gegen direkte Sonnenbestrahlung. Eine windgeschützte Lage wirkt sich positiv auf Wachstum und Blüten aus, bevorzugt wachsen die Montbretien als südlicher Vorwuchs von größeren Stauden und Hecken. Sie gedeihen hervorragend in einem leicht sauren Substrat von grober Struktur, das eher wasserdurchlässig ist. Hier empfiehlt sich, einem eher lehmigen Boden Sand beizumischen, um stauende Nässe zu vermeiden. Besonders in der kalten Jahreszeit könnte die Feuchtigkeit der Knolle schaden.

Durch die lange Zuchtgeschichte der kultivierten Formen haben die Montbretien mittlerweile eine starke Resistenz gegenüber anders beschaffendem Boden entwickelt – auch leicht alkalische pH-Werte werden vertragen. Der gleiche Effekt gilt auch für das Gießwasser.

Die ursprünglicheren, wilden Formen vertragen hartes Wasser kaum, die europäischen Zuchtformen dagegen kommen auch in Gebieten mit stark kalkhaltigem Leitungswasser gut zurande. Gegossen werden die Montbretien morgens oder abends, keinesfalls aber zur Zeit der Mittagshitze.

Eine zusätzliche Düngung wird empfohlen. Die Montbretien sind sehr blühfreudige Gewächse, der Boden allein kann ihnen für diesen Aufwand meist nicht ausreichend Nährstoffe liefern.

Die kultivierte Montbretie ist mittlerweile mehr oder weniger winterhart geworden, muss aber entsprechend auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden. Die oberirdischen Sprossanteile sterben im Herbst ab und werden danach geschnitten, die Knolle bleibt als Nährstoffspeicher und Keimzentrum im Boden zurück. Als Frostschutz werden die Knollen vor dem ersten Frost großzügig mit Laub- oder Mulchhäufen bedeckt, dies dämpft die rasche Abkühlung und schützt ein wenig vor den niedrigen Temperaturen.

In Gebieten mit lange anhaltenden, besonders tiefen Temperaturen sollten die Knollen besser ausgegraben und kühl und dunkel im Haus überwintert werden, am besten im Keller oder in einer frostfreien Garage.

Wenn im Frühjahr die letzten Frostnächte überwunden sind, kann der Frostschutz wieder entfernt werden. Eine frühzeitige Düngung steigert das Wachstum der neuen Pflanzen und führt meist auch zu früherer Blütenbildung. Die Montbretie bricht recht späte aus dem Boden hervor, erst wenn sich das Erdreich erwärmt hat und die Wurzelbildung vorangeschritten ist, kommt der Keimling zum Vorschein. Anfang Mai sollte das Pflänzchen zu sehen sein, wenn die Knolle den Winter unbeschadet überstanden hat.


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