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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Passionsblumen umpflanzen

Passionsblumen umpflanzen





Es gibt bis zu 450 Arten der Passionsblume, auch Passiflora genannt. Überwiegend wachsen sie in Amerika, jedoch einige Arten kommen aus Australien, Asien und den Galapagos Inseln. Sie sind strauchartige Kletterpflanzen, werden bis zu 10 Meter hoch und bilden eine eigene Familie, nämlich die Passionsblumengewächse (Passifloraceae).

Exotisch und faszinierend wirken die auffallend, leuchtenden Blüten. Die Passionsblumen wachsen in verschiedensten Blütenfarben, wie weiß, grün, rosa, pink, lila, rot, violett hellblau bis dunkelblau, sogar schwarz. Sie erreichen je nach Art einen Durchmesser bis zu 9 cm und sind seltsam geformt. 3 Griffel und 5 Staubblätter liegen in einem Kranz aus dünnen, fadenförmigen Blättern. Passiflora bedeutet Leidensblume, damit wird das Leiden Christus verbunden. Die Griffel sind die Nägel, die Staubblätter sind die Wundmale, die gezackten Blätter die Lanzen und der Strahlenkranz die Dornkrone. Die Blattfarbe und die Größe entwickeln sich von einem halben Zentimeter bis zu einem Meter. Die Grüntöne sind vielfarbig und die Blattform vielgestaltig. Diese verschiedenen Formen und Farben der Blätter sind ein Abwehrmechanismus gegen ihren Feind, den Schmetterling. Entsprechend ihrer warmen Herkunft sind sie immergrün.

Die Passionsblumen tragen essbare, wohlschmeckende Früchte. Je nach Art nennen sie sich Maracuja oder Grenadillen. Sie besitzen eine feste Haut und sind eiförmig. Innen enthalten sie bitter bis süßlich schmeckenden Saft mit essbaren Kernen. Diese Kerne enthalten viel Vitamin C. Die Blätter der Passionsblumen werden als Heilmittel gegen Schlafstörungen, Unruhe und zu hohen Blutdruck, verwendet.

Junge Passionsblumen benötigen kräftige Blumenerde. Sie müssen jeden Tag gegossen und wöchentlich gedüngt werden. Um klettern zu können brauchen Passionsblumen einen Stab, er sollte mit in die Erde gesteckt werden. Staunässe vermeiden, da sonst die Wurzeln Schaden nehmen. Die Passionsblumen sind sehr blühwillige Pflanzen. Bei guter Pflege blühen sie vom Spätfrühling bis in den Herbst hinein. Sind die Bedingungen für die Pflanzen ideal, so können sie essbare Früchte ansetzen. Passionsblumen benötigen einen hellen Standort, was der Blütenentwicklung förderlich ist. Obwohl sie aus den Subtropen stammt, können einige Arten bis -10 ° C überwintern. Allerdings sollten die meisten Arten nur bis zu den ersten frostigen Nächten im Freien bleiben. Danach können die Passionsblumen als Zimmerpflanzen kultiviert werden oder an einem kühlen, hellen Standort von 10° C bis 15° C zur Überwinterung gestellt werden.

Als Zimmerpflanzen sollten sie unbedingt am Südfenster stehen. Sind die Passionsblumen in der Ruhephase werfen sie Blätter ab. Im Frühjahr sollten die Ranken zurück geschnitten werden. Anschließend werden die Blumen umgetopft, der Topf sollte nur einen 3 cm größeren Durchmesser besitzen. Zum Umpflanzen wird Torf, Sand, Hornspäne und vermischte Komposterde verwendet. Es können mehrere Stecklinge dicht aneinander gereiht in einem Topf mit der nahrhaften Erde gepflanzt werden, so bilden sich nach kurzer Zeit erste Wurzeln. Ebenso ist es kein Problem die Passionsblumen im Sommer im Garten einzugraben, wichtig ist, dass der Standort warm und sonnig ist, so entstehen besonders üppige Blüten, die den Beschauer mit ihrer faszinierenden Blütenpracht viel Freude bringen.




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