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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Quittenbaum

Quittenbaum





Obwohl sie eine europäische Frucht ist, gehört sie doch zu den Exoten in Deutschland: die Quitte. Weitaus verbreiteter ist die Quitte in Südeuropa. Für die Spanier und Portugiesen gehört der Quittenbaum in jeden Garten und die Frucht dann in die Küche. Am deutlichsten erkennt man das am Wort Marmelade. Das ist mit Zucker versetztes Mus der Quitte, die auf Portugiesisch marmelo heißt.

Herkunft der Quitte

Vom Kaukasus bis zum Iran finden sich Wildwachsende Quitten in unterschiedlichen Ausprägungen. Auf Kreta wurden die ersten Quittenbäume systematisch gezogen und veredelt. Die Stadt Kydonia spezialisierte sich auf diese Frucht und gab ihr den Namen Quitte.

Von Kreta aus begann der Siegeszug der Quitte nach Mittel- und Nordeuropa. Die Römer brachten dann bereits veredelte Sorten nach Deutschland. Bis 1900 gehörte in jeden Bauerngarten ein Quittenbaum, weil er gut roch und als "Apotheke" galt. Über den Versand konnte man bei Gärtnereien zwischen 24 Sorten Quitten wählen. Heute findet man Quittenbäume nur vereinzelt in Gärtnereien.

Kauf und Pflege

Die Quittenbäume tragen erst mit etwa vier Jahren. Man braucht also ein wenig Geduld. Dafür ist die Quitte ein Selbstbefruchter und benötigt keinen zweiten Baum. Die Blüte erfolgt im Mai und Juni, die Früchte werden Oktober bis November geerntet, sobald sie die Farbe von grün zu gelb ändern. Dann sind sie reif und können am besten gekocht verwendet werden. Die Quitten sind von einem Flaum bedeckt, der vor dem Bearbeiten entfernt werden muss.

Ein Quittenbaum benötigt einen sonnigen Standort und einen guten Boden. Staunässe und Dauerregen verträgt er nicht. Empfohlen wird die Anpflanzung im Frühjahr, damit der Quittenbaum gut wurzeln kann.

Ein geschützter Platz ist sinnvoll, da bei Frost die Bäume absterben können. Gänzlich gefeit gegen Schädlinge sind Quitten leider nicht.  Bei ihnen können Rost und Feuerbrand auftreten, das ist zum Glück aber selten.

Unterschieden werden die Quitten von deutschen Züchtern in Apfel- und Birnenquitten. Apfelquitten sind aromatischer, haben holziges Fruchtfleisch und sehen wie Äpfel aus. Birnenquitten haben eine längliche Form, ein weicheres Fruchtfleisch und sind etwas weniger aromatisch. Da mittlerweile wieder alte Sorten nachgezüchtet werden, erfolgt die Auswahl eines Quittenbaumes nach persönlicher Vorliebe.

Quitten in der Küche

Die Quitte ist die letzte Frucht, die im Herbst geerntet werden kann. Mit ihr beginnt der Winter. Dafür können die Früchte süß und pikant zubereitet werden. Die Quitte enthält viel Pektin und Vitamin C und wird daher auch in der traditionellen Heilkunde empfohlen. Weitaus besser ist ein selbst gemachter Likör aus Quitten.


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Leser-Kommentare (5)

Gerlinde Herold (11.11.2012 15:57:16)

Hallo,
hätte gerne von Ihnen gewusst in welchem Abstand
man Quitten Büsche setzt.
Im voraus herzlichen Dank



sabona (27.08.2012 14:22:31)

auf einem lehrgang vom obstbauverein wurde mir vor einiger zeit erzählt, daß man die zweige der quitte im winter schneidet, im sommer aber reißt, weil sich sonst besentriebe bilden würden. als ich das einem nachbarn sagte, schüttelte der nur mit dem kopf. was raten Sie ?
mfg - sabona



Mausi (03.05.2012 10:34:14)

Darf ich im ersten Jahr nur eine Frucht am Baum lassen?



Andrea Czabel (20.09.2011 17:23:26)

Habe im Vorjahr einen Quittenbaum gepflanzt. Zu meiner Freunde trug er heuer 5 Früchte.
Sie sind aber vorzeitig heruntergefallen u. noch grün. Können sie nachreifen, oder sind sie unbrauchbar.

andrea.czabel@aon.at



Lacky (05.10.2010 17:25:49)

Ein herausragendes Problem ist die Fleischfäule bei der Quitte. Nach 2 Jahren mit nur ca 50%iger Ernteausbeute hat Folgendes zu einer 100%igen Ernteausbeute dieses Jahr geführt, wobei die Quitte an einem leichten, windstillen Hang steht:
Im Frühjahr Gartenkalk auf die Erde der Baumscheibe und diesen eigearbeitet. Darüber Mulch und das Gnaze ausgiebig gewässert. In Trockenzeiten im Sommer ausgiebig wässern und gegebenenfalls nachkalken. Grob gesagt gehört zum Erfolg die Baumscheibe, Kalk, Mulch und genügend Wasser.




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