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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Lavendel vertrocknet - was tun?

Lavendel vertrocknet - was tun?





Der Lavendel hat noch herrlich geblüht, doch plötzlich beginnt die ganze Pflanze, zu vertrocknen. Sofort wird heftig gegossen, doch das scheint das Problem noch zu verstärken. Am Ende ist es um die Pflanze geschehen und es bleibt nur die Rodung. Was ist die Ursache und wie kann man es verhindern?

Dem plötzlichen Sterben gehen meist viele Pflegefehler voran. Schon bei der Pflanzung der neu gekauften Lavendeltöpfe kann man Fehler machen. Viele Staudengärtnereien ziehen den Lavendel schon im Topf, in dem er später verkauft wird. Solche Pflanzen haben den Topf völlig durchwurzelt. Nimmt man den Wurzelballen aus dem Topf, zeigt sich ein dichter Wurzelfilz mit wenig Erde dazwischen. Pflanzt man diesen Wurzelballen nun einfach in den Gartenboden, braucht man sich nicht wundern, wenn der Lavendel kümmert.

Zuerst sollte man die Erde am Standort den Ansprüchen des Lavendels anpassen. Locker und kalkhaltig soll sie sein. Regenwasser muss gut abfließen können. Das dichte Wurzelnetz des Lavendels muss vor dem Pflanzen vorsichtig gelockert werden und die Spitzen werden mit der Gartenschere etwas gekürzt. Die Wurzeln werden dann im Pflanzloch über einen kleinen Hügel ausgebreitet und anschließend mit Erde bedeckt. So sind die rundherum in Kontakt mit der feuchten Erde. Sie werden dadurch gut versorgt und bilden bald neue Seitenwurzeln.

Ein weiterer Pflegefehler, nämlich Staunässe, ist damit schon angesprochen. Sollte der Lavendel in lehmige Böden gepflanzt werden, muss der Boden mit Sand aufgelockert werden. Torf, Rinde oder Sägespäne haben im Lavendelbeet nichts zu suchen. Diese Zuschlagstoffe säuern den Boden ab, was der Lavendel nicht verträgt. Die Lockerung des Bodens muss vor der Pflanzung tiefgründig erfolgen. Auch hinterher sollte man nicht zu dicht an den Lavendel herantreten, um den Boden nicht zu verdichten. Sehr günstig reagiert Lavendel auf zusätzliche Wärme, die durch eine Steinumrandung aus kalkhaltigen Steinen bestehen kann. Der Kalkgehalt hält gleichzeitig die Erde locker und krümelig.

Auch Lavendel braucht eine regelmäßige Düngung. Besonders, wenn er in Töpfen oder Kübeln steht, ist die Erde bald ausgelaugt. Auch wenn nach langen Frostperioden plötzlich die Sonne scheint, kann Lavendel Schaden nehmen. Die oberen Pflanzenteile verdunsten dann Wasser, während die Wurzeln im gefrorenen Boden nichts nachliefern können. Hier hilft ein Schutz aus Nadelbaumzweigen gegen die starke Sonneneinstrahlung.

Am Ende führt auch unsachgemäßer Schnitt zu Pflanzen, die vertrocknet aussehen. Lavendel kann nur schwer aus altem Holz austreiben. Deshalb sollte man den Lavendel regelmäßig in den grünen Pflanzentrieben schneiden, damit er nicht zu ausladend wird. Man sollte sich von den Neuaustrieben leiten lassen und nicht tiefer herunter schneiden.

Lavendel ist eine Pflanze, die in der französischen Provence mit harten, trockenen Böden zurechtkommt. Auch wenn die Pflanze nach den Winterstrapazen vertrocknet aussieht, sollte man nicht zu früh aufgeben. Nach einem mäßigen Rückschnitt treiben Lavendelbüsche im Frühjahr meist wieder gut durch.


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