Anders als der Name vermuten lässt, können von der
Möhrenfliege nicht nur Möhren, sondern z.B. auch Sellerie, Dill und
Petersilie davon betroffen sein.
Wenn Möhrenfliegen am Werk sind, erkennt man die durch Kot
gefärbten, bräunlichen Fresseingänge an den Möhren deutlich. Besonders
auffällig ist zudem der unangenehme Geruch, welcher von den befallenen
Möhren ausgeht.
Nach der Überwinterung der Mährenfliegen, werden diese im
Monat Mai das erste mal sichtbar. Die Eier der Möhrenfliege werden
entweder in der Erde versteckt, oder direkt am Wurzelhals der Mähren.
Die daraus schlüpfenden Maden fressen zunächst an den Wurzeln.
Anschließend arbeiten sich diese bis zu den Möhren vor und bohren sich
dort rein.
Um die eigenen Pflanzen vor diesem Schädling zu schützen, ist
es sinnvoll, das eigene Beet durch ein Fliegennetz zu schützen. Die
Verlegung der Saat vor bzw. nach den Monat Mai ist ebenfalls nützlich,
um der gefährlichen Zeit aus dem Weg zu gehen. Achten Sie außerdem
darauf, dass Sie keinen geruchsintensiven Dünger verwenden. Hierbei
kann die Gefahr bestehen, dass Fliegen angelockt werden.