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Gartengemeinschaft - Zimmerpflanzen - Wüstenrose Pflege

Wüstenrose Pflege





Sie ist fast immer grün und mit rosa Blüten geziert, die sofort ins Auge fallen und in Schönheit kaum zu übertreffen sind. Die Wüstenrose ist zwar in Ostafrika heimisch, aber ihr verzauberndes Aussehen und die relativ leichte Pflege dieser exotischen Pflanze machen sie auch in Europa zu einer beliebten Zimmerpflanze. Der fleischige Stamm und die kurzen fleischigen Äste dieser Augenweide bringen etwa bis zu 10 cm lange Blätter hervor und das afrikanische Gewächs trägt zweimal im Jahr wunderschöne Blüten in reizendem rosa. Dieses sanfte rosa erhellt viele Wohnzimmer - die Wüstenrose ist eine beliebte Zimmerpflanze, die aber nur mit der richtigen Pflege wächst und gedeiht.

Die richtige Pflege der Wüstenrose

Der Standort: Die Wüstenrose - auch Adenium obesum genannt - benötigt Sonne und Wärme. An einem hellen Fensterplatz wächst und gedeiht Adenium obesum bei 20° Celsius besonders gut. Die afrikanische Pflanze wächst immer zum Licht hin und sollte deshalb in regelmäßigen Abständen gedreht werden.

Im Winter kann die Pflanze weiterhin warm und hell gehalten werden, so dass sie weiter wächst. Es ist aber auch möglich, die Wüstenrose in den Wintermonaten bei 12 bis 15° Celsius zu lagern und sie weniger zu gießen. Sie wird dann einige Blätter ab und legt eine Ruhepause ein, bis die Sonne zurückkehrt.

Das Substrat: Eine Wüstenrose mit echtem Wurzelwerk, die aus einem Samen gezogen wurde, braucht mineralische Pflanzenerde. Oft werden aber Wüstenrosen verkauft, die sich auf einem Oleanderstamm befinden und somit normale Blumenerde vertragen. Die Wüstenrose auf dem Oleander ist viel robuster als eine Adenium obesum mit eigenem Wurzelwerk und eignet sich für Hobbygärtner daher besser zur Pflege.

Gießen und Düngen: Im Frühjahr und Sommer wächst die Wüstenblume besonders und blüht außerdem zwischen April und September. In diesen Monat muss die Pflanze regelmäßig gegossen werden. Sie verträgt allerdings keine ständig nasse Erde. Vor jedem Gießen muss kontrolliert werden, ob das Substrat schon trocken geworden ist. Im Winter kann das Gießen stark reduziert werden, denn Adenium obesum befindet sich zu dieser Zeit in einer Ruhephase. Auch das Düngen sollte man auf die Frühjahrs- und Sommerzeit reduzieren.

Vermehrung der Wüstenrose: Adenium obesum kann ganz einfach durch Aussaat vermehrt werden. So entstehen Pflanzen mit echtem Wurzelwerk. Eine andere Methode der Vermehrung stellen die Kopfstecklinge der Wüstenrose dar: Sie können abgetrennt werden, sollten aber vorm Eintopfen zwei Tage lang trocknen.

Die Wüstenrose - Hintergründe

Die Wüstenrose blüht mit ihren zarten rosa Blüten ursprünglich in Ostafrika. Adenium obesum gehört zu den Hundsgiftgewächsen und ist somit eine giftige Pflanze. Mit viel Wärme, einem sonnigen Standort und ausreichend Pflege kann die Wüstenrose ein Stück Exotik ins eigene Wohnzimmer bringen.


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Leser-Kommentare (4)

Thomas (24.08.2011 14:50:22)

Gisela das Deine Wüstenrose fast alle Blätter verliert ist normal. Ich habe ebnfalls welche und merke das eine fast keine Blätter mehr hat.
Schneide die Wüstenrose bevor die ersten Triebe kommen im Frühjahr zurück und dann kommen auch neue Blätter und Blüten.



Gisela (09.08.2011 17:46:55)

Meine Wüstenrose hat fast alle Bätter abgeworfen. Was kann ich tun ?



Sindy (14.04.2011 21:43:32)

Danke für diese Tips :-) Haben mir auf jeden fall weiter geholfen...

Liebe Grüße



R. Nothnagel (21.01.2011 17:03:29)

Ich habe seit ca 30 Jahren eine echte Wüstenrose.
Die Samen habe ich in Aufzuchterde, teils unter-
und teils auf die Erde gelegt. Bis Heute hat nicht ein Samen gekeimt.
Auch aus Stecklingen ist es mir nicht gelungen
(obwohl sie 3 Tage trocken lagen ) auch nur eine
Pflanze zu ziehen. Was kann ich noch tun?




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